Review: Lost Vape – Paranormal DNA250C

Review: Lost Vape - Paranormal DNA250C

Seit einigen Tagen besitze ich nun die Lost Vape Paranormal DNA250C und konnte mit ihr schon einiges ausprobieren. Nun ist es an der Zeit meine Eindrücke mit euch zu teilen.

Lieferumfang:

  • Lost Vape Paranormal DNA250C BoxMod
  • USB Kabel
  • Anleitung
  • Male to Female USB Adapter

Technische Daten:

  • Material: Zinkgusslegierung
  • Maße: H 91,5 x T 55 x B 27,5mm
  • Leergewicht: 206g
  • Leistungsbereich: 1-200W
  • Spannungsbereich: 1 – 7,4V
  • Widerstandsbereich: 0,1 – 2,0 Ohm Kanthal, 0,08 – 1,0 Ohm TCR

Zu der Paranormal 250C gibt es sehr viel zu erzählen, doch fangen wir Schritt für Schritt an. Zu aller erst sei gesagt, dass der Mod gut in der Hand liegt und die Tasten leichtgängig sind. Unter dem Feuertaster gibt es eine LED, die bei unterschiedlichen Situationen unterschiedlich leuchten kann. Ja kann, da man dies einstellen kann, wie so vieles bei dem Chip. Aber dazu später gesondert mehr.

Auch wenn das Display auf dem ersten Blick klein erscheinen mag im Vergleich zu anderen Akkuträgern, so enthält das 0,91‘‘ große OLED-Display alle Informationen, die man benötigt. Natürlich kann man auch hier wieder eingreifen und die Anzeige nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen ändern. Die drei Knöpfe unterhalb des Displays sorgen für eine intuitive Steuerung durch die Funktionen der Box. Der darunter liegende USB-Port dient einerseits zum Verbinden mit dem PC für Firmwareupdates und zur Verbindung mit der Escribe Software. Und zum anderen kann die Box über diesen Anschluss geladen werden, da ein 2A USB Charger verbaut wurde. Dieser erlaubt auch die Nutzung der Box als Powerbank für Handy und andere mobile Geräte. Betrieben wird die Paranormal mit zwei 18650er Akkus.
Die Paranormal gibt es in zwei Grundfarben, Edelstahl und Gun Metal, und die Plates können beliebig variieren. Die seitlichen Plates lassen sich sogar tauschen.

Kommen wir zu den Funktionen des Paranormal DNA250C. Eines vorweg, da diese dank dem Evolv Chipsatzes so umfangreich sind, werde ich nur auf die Funktionen eingehen, die ich selber bereits getestet habe. Ansonsten könnte dies schnell ausarten. Wer sich einen genaueren Überblick verschaffen möchte, der kann sich auf der Evolv Seite einlesen.

Die Funktionsmodi ähneln derer von vielen anderen Akkuträgern: Wattmodus, TCR, TC-SS, TC-Ni, TC-Ti. Gesondert zu erwähnen ist hierbei, dass der Temperaturmodus auch bei Hybridcoils funktioniert, die zu einem Teil aus Material bestehen, welches nicht temperaturabhängig den Widerstand ändert. Und als besonderen Modus gibt es den Replaymodus, auf den ich gerne näher eingehe.

Der Replaymodus steht laut Evolv seit dem DNA250C Chipsatz zur Verfügung. Vereinfacht erklärt kann man diesen Modus nutzen, um den perfekten Zug immer wieder zu wiederholen. Die Bedienung dessen ist auch recht simpel. Man stellt den Replaymodus ein, gibt die Leistung an, auf der man Dampfen möchte und dampft fröhlich vor sich hin. Wenn dann ein Zug der Beste für einen ist, dann kann man ihn abspeichern, indem man das Replay startet, und dieser Zug wird in Zukunft jedesmal emuliert. Dabei ist es egal, wie die Umgebungsvariablen, wie Temperatur oder Luftfeuchtigkeit, sind. Dieser Modus erlaubt es einem, immer den für sich besten Zug zu erhalten. Und ich muss sagen, ich liebe diesen Modus.

 

Eine andere Besonderheit dieses Chipsatzes ist, dass die Anzeige im Display beliebig eingestellt werden kann. Möchte man das Bild seiner Katze als Hintergrund haben? Kein Problem. Sind einem die ganzen technischen Werte ein Graus? Man entfernt einfach diejenigen, die man nicht braucht. Sind es zu wenig Werte und man möchte mehr angezeigt bekommen? Dann kann man sich die Anzeige mit allen möglichen Werten zukleistern, die, nebenbei bemerkt, alle in Echtzeit ausgelesen werden. Dazu kann man sich in der Escribe Software ein Theme erstellen, welches man auf die Box lädt. Man kann sich auch ein bereits erstelltes Theme aus der Escribe Datenbank runterladen und dies anpassen oder direkt auf die Box laden. Hier gibt es keine erkennbaren Grenzen. Erwähnenswertist auch die Auswahl, in der alle möglichen Informationen bereit gehalten werden. Separate Akkulebensdauer, Umgebungstemperatur, Temperatur der Box, Infos über den letzten Zug, grafische Anzeige der einzelnen Züge, etc. Leute, die gerne das Letzte aus ihren geregelten Boxen rausholen wollen, werden hier voll auf ihre Kosten kommen. Und für die Anderen sind dies nette Informationen. Und wie schon erwähnt, darüber hinaus gibt es noch weitaus mehr, was man mit dem DNA250C Chipsatz alles machen kann. Aber das würde den Rahmen sprengen.

Fazit:

Die Lost Vape Paranormal DNA25C ist eine schöne Box, die gut in der Hand liegt und viel kann. Leider ist sie mit ihren rund 200g recht schwer, wenn man noch zwei Akkus und einen ordentlichen Verdampfer installiert. Da kann die Hose schonmal einseitig nach unten ziehen beim Transport in der Hosentasche. Die Verarbeitung des Gehäuses ist klasse und alles fühlt sich gut und wertig an. An der Software habe ich nichts auszusetzen. Man kann sie beliebig einstellen und sie liest nahezu alle Werte in Echtzeit aus. Selbst für die, die mit der Escribe Software erst nicht zurechtkommen, gibt es ein Tutorial, welches einem den Weg ebnet. Natürlich richtet sich die Box eher an die Dampfer, welche auf Softwareebene gerne basteln. Für den normalen Verbraucher ist sie einfach zu komplex, kann aber von Anfang an ohne Probleme betrieben werden.

9.5

LIEFERUMFANG

8.0/10

MATERIAL & VERARBEITUNG

10.0/10

HAPTIK

10.0/10

AUSBAU DES MENÜS

10.0/10

Pros

  • Individualisierbares Menu
  • Viele Echtzeitinformationen
  • Intuitive Bedienbarkeit
  • Wechselbare Seitenplates

Cons

  • Gewicht
  • nur Verdampfer bis 26mm möglich ohne Überstand
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Florian Böttcher

Florian Böttcher

Ich wohne im wunderschönen Sindorf bei Kerpen und bin 35 Jahre alt. Erst seit Kurzem fröhne ich dem Dampfgenuß, habe aber seit meinem Umstieg vom Rauchen schon einige Geräte nutzen können. Auch habe ich mich stark in die Materie eingelesen und als gelernter Informationselektroniker sind mir Begriffe, wie das Ohmsche Gesetz, nicht ganz fremd 😉

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