Erklärung schottischer Gesundheitsbehörde: Dampfen ist definitiv weniger schädlich!

Dieses Jahr findet in Großbritannien wieder der sogenannte “Stoptober” statt. Einigen wird das eventuell schon ein Begriff sein. Für alle die, die mit diesem Wortspiel rein gar nichts anfangen können, hier eine kurze Erklärung. Beim „Stoptober“ handelt es sich um eine Kampagne, die Raucher zum nichtrauchen bewegen soll.

In diesem Jahr wird sogar erstmalig die E-Zigarette als Alternative empfohlen. Warum denn nicht gleich so? 🙂

Passend dazu veröffentlichte nun die schottische Gesundheitsbehörde NHS Scotland eine offizielle Erklärung. Neben den ganzen Negativschlagzeilen hinsichtlich des Dampfens von deutschen Klatschblättern, sind dies auf jeden Fall gute Nachrichten.Dass die Briten offener in Sachen E-Zigaretten und dampfen sind, haben sie bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Beispielsweise hat bereits vor zwei Jahren eine Behörde des Gesundheitsministeriums eine für uns sehr positive Studie veröffentlicht. Darin wurde der britischen Regierung unter anderem empfohlen, dass E-Zigaretten als weniger schädlich anerkannt werden und dementsprechend auch gefördert werden sollten. Dies ist ein Schritt von dem wir in Deutschland bisher leider noch weit entfernt sind.

Letztes Jahr schloss sich das Royal College of Physicians dieser Empfehlung ebenfalls an. Beide Institutionen bewerteten dass das Dampfen bis zu 95% weniger gefährlich, als das Rauchen von Tabak.Der NHS (National Health Service) Scotland veröffentlichte am 21.09.2017 nun die folgende Erklärung:

Zitat:

„Aufgrund von Beweisen besteht inzwischen Übereinstimmung, dass E-Zigaretten zu dampfen definitiv weniger schädlich als Tabakrauchen ist. Obwohl die meisten E-Zigaretten Nikotin enthalten, was abhängigkeitsfördernd ist, beinhaltet das Dampfen weniger Risiko als das Rauchen von Tabak. Daher wäre es eine gute Sache, wenn Raucher sie anstelle von Tabak nutzen würden.

Doch damit nicht genug. Noch mehr Bedeutung verliehen dieser Erklärung ganze 21 weitere Organisationen und unterzeichneten ebenfalls o.g. Erklärung. Diese Organisationen befassen sich unter anderem mit Krebsforschungen, Tabak- und Alkoholstudien und weiteren Themen rund um die Gesundheit.

Selbstverständlich enthält die Erklärung dennoch auch die Tatsache, dass noch nicht ausreichend langfristige Auswirkungen des Dampfens bekannt sind. Nichtsdestotrotz gibt es laut Erklärung keinen Zweifel daran, dass das Dampfen einer E-Zigarette weitaus weniger schädlich ist, als das Rauchen von Tabakzigaretten.

Ich sage weiter so Großbritannien. Ich würde es sehr begrüßen, wenn auch deutsche Institutionen so offen für das Dampfen und weitere Studien dazu wären.

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