Die FDA und die „halluzinogenen“ Bananen

Aus „Die Zeit“ 2003:

Zitat:
„Im März 1967 erschien die Studentenzeitung Berkeley Barb in San Francisco mit einer Geschichte, die die Redaktion wiederum bei dem damals populären Sänger Country Joe aufgeschnappt hatte. Man müsse das innere Mark aus der Bananenschale herauskratzen, es im Backofen trocknen und dann als Joint rauchen. Im Summer of Love, als die kalifornischen Hippies mit allem experimentierten, was irgendwie das Bewusstsein zu erweitern versprach, fiel die Meldung auf fruchtbaren Boden. Country Joe and the Fish verteilten auf einem Konzert 500 der neuartigen Joints, und kurz darauf sollen in Haight Ashbury die Bananen ausverkauft gewesen sein..Trotz der offenbar ernüchternden Erfahrungen verbreitete sich die Geschichte rasant, und schließlich sah sich sogar die oberste Arzneimittelbehörde FDA genötigt, die gelben Schalen auf halluzinogene Inhaltsstoffe zu untersuchen. Ergebnis: nichts, nothing, nada. Trotzdem war die Legende von der legalen Droge wohl faszinierend genug, um bis heute immer weitergegeben zu werden“
http://www.zeit.de/2003/31/Stimmts_Bananenschalen
Eine amüsante kleine Geschichte von früher.
Genauso wie Bananen praktisch nicht suchterzeugend sind, verhält es sich auch mit unseren Nikotindampf-Wolken, da Nikotin die stark suchterzeugenden Eigenschaften fehlen.
Aber auch das wird die FDA eines Tages herausfinden.
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Megan Hofmann

Mein Name ist Megan und ich wohne im schönen Bayernland. Anfang 2012 deckte ich im deutschsprachigen Raum die Nikotin-Lüge auf. Prof. Bernd Mayer konnte meine Vermutungen bestätigen: Fast alles Wissen über Nikotin-Konsum ist falsch überliefert worden. Mein "Steckenpferd" ist weiterhin das Nikotin bzw. der Nikotinkonsum und vor allem der Mensch hinter der Wolke.

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